Lost in Pain von Jennifer Wellen

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(c) dp Verlag

Inhalt

Als Catlin O’Donnely Post mit einem Hinweis auf den Verbleib ihrer leiblichen Mutter erhält, will sie sofort dorthin. Die Frage ist nur wie? Weder hat sie ein Auto noch einen Führerschein und leidet zudem an Klaustrophobie. Somit bleibt ihr nur eines übrig – ihren einzigen Freund aus ihrer Vergangenheit im Waisenhaus um Hilfe zu fragen. Doch der Trip quer durch die USA wird für sie und Nick zu einer Flucht ins Ungewisse. Nick drängt auf Antworten, warum Catlin damals aus dem Waisenhaus geflohen ist. Zudem werden sie von einem alten Bekannten von Catlin verfolgt, der seinen Ring wiederhaben möchte. Denn sie ist nicht umsonst was sie heute ist – eine einsame, unstete Beischlafdiebin. Meile für Meile nähern die beiden sich somit der Wahrheit. Der Wahrheit, die ihr beider Leben verändern wird …

Das Cover

Auf dem Cover sind recht viele verschiedene Dinge zu sehen. Einerseits ein Pärchen (und ja das sind höchstwahrscheinlich auch Cat und Nick) und andererseits eine Straße was einfach perfekt zu ihrem Roadtrip passt!

Meine Meinung

Ich fand das Buch außerordentlich gut! Es war spannend, tragisch aber auch romantisch. Die Beziehung zwischen Catlin und Nick ist meiner Meinung nach etwas ganz besonderes! Wie die beiden sich nach all den Jahren wiedertreffen und begreifen das sie sich ihr ganzes Leben lang vermisst haben und wie viel die sich eigentlich gegenseitig bedeuten, hat mein Herz erweicht.

Tragisch fand ich das was Catlin durchleben musste – es ist schrecklich über so etwas zu lesen und man versteht sofort weshalb sie so schwer vertrauen kann. Die Art und Weise wie Nick davon erfährt wie sie ihr Geld verdient, fand ich schrecklich! Diesem Will hätte ich glatt den Hals umdrehen können so sehr habe ich ihn in dem Moment gehasst! Er ist doch eigentlich nur frustriert von seinem eigenen Leben und versaut jetzt das, eh schon schwere Leben, von Cat.

Gut fand ich, dass Catlin Nick im Endeffekt alles erzählt hat und er sie auch nicht von sich gestoßen hat. Außerdem mochte ich, dass sie am Ende den Brief zerrissen hat, um ein Zeichen zu setzten das ER sie nicht mehr unter Kontrolle hat und sie jetzt ihr eigenes Leben lebt.